Biologie
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Baumfarn aus dem Karbon, Lepidodendron, 9 cm x 4 cm

Baumfarne
Baumfarne, Devon, Farnwedel, Karbon, Perm

Baumfarne sind Wahrzeichen vergangener Jahrmillionen. Im Devon, diese Erdepoche begann vor etwa 400 Millionen Jahren, besiedelten sie die Erde. Unübersehbar strecken die Baumfarne ihre Wedelkronen bis zu 20 m empor. Die meist unverzweigten, häufig armdicken Stämme werden von Wedelrosetten aus bis zu 4 m langen, mehrfach geteilten Wedeln gekrönt.

Das Wachstum und die Entfaltung neuer, junger, zuerst bischofsstabförmig eingerollter Farnwedel erfolgt an der Sprossspitze. Diese liegt im Zentrum der Rosetten. Wenn die Scheitelzelle verletzt wird, können Baumfarne nicht mehr weiter wachsen. Baumfarne können beträchtlich hoch werden. Ihre Stämme sind recht dünn, da ein Wachstum in die Dicke (sekundäres Dickenwachstum) fehlt. Damit der Stamm aber eine gewisse Festigkeit hat, sind bei Baumfarnen besondere Einrichtungen entwickelt. Baumfarne lieben feuchte tropische Bergwälder. Manche Arten findet man in Höhen bis über 3000 m, wo sie sogar Fröste ertragen. Andere Arten überstehen sogar Waldbrände. Alle benötigen aber eine hohe Luftfeuchtigkeit.

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Medien
Baumfarne bilden Wälder, z.B. auf Neuseeland
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