Biologie
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James Watson

James Dewey Watson
Desoxiribonukleinsäure, DNA, Doppelhelix, FRANCIS H. C. CRICK, JAMES D. WATSON, Nobelpreis für Medizin/Physiologie, Replikation, Ribonukleinsäure, Röntgenstrukturanalyse, Verdopplung, WATSON-CRICK-Modell


* 06.04.1928 in Chicago (Ill.)/USA

Der in Chicago/USA geborene Biologe JAMES D. WATSON forschte zusammen mit seinem Kollegen FRANCIS H. C. CRICK an der Struktur der Erbsubstanz Desoxyribonukleinsäure (DNA). Sie stellten 1953 ihr WATSON-CRICK-Modell vor, eine räumliche Darstellung der DNA in Gestalt einer Doppelhelix. Das Modell bietet als wesentliches Merkmal eine Erklärung dafür, wie sich die DNA selbst reproduzieren kann. Dieses Forschungsergebnis von WATSON und CRICK gilt als Meilenstein in der Biologie und wurde 1962 mit dem Nobelpreis für Medizin/Physiologie gewürdigt. WATSON setzte in der Folgezeit an verschiedenen Instituten seine Forschungen zu Nucleinsäuren fort.

WATSON war der erste Leiter des 1990 gegründeten "Human Genom Project", einem internationalen Forschungsprojekt zur Entschlüsselung des menschlichen Erbguts (Genom). Er setzt sich heute mit ethischen Fragen der Genforschung auseinander.


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James WatsonWatson und Crick an ihrem DNA-ModellWatson-Crick-Modell der DNA
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