Biologie
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Konrad Lorenz, liegend bei seinen Gänsen

Konrad Lorenz
angeborener auslösender Mechanismus, angeborenes und erlerntes Verhalten, Brutpflege, Elternprägung, Erbkoordination, instinktiven Verhaltens, KARL VON FRISCH, KONRAD LORENZ, Lernen, NIKOLAAS TINBERGEN, Prägung, Schlüsselreiz, Vergleichenden Verhaltensforschung


* 07.11.1903 in Altenberg bei Wien 27.02.1989 in Altenberg

Österreichischer Zoologe und Verhaltensforscher, der als Mitbegründer der vergleichenden Verhaltensforschung gilt.

Seit frühester Kindheit faszinierten KONRAD LORENZ Tiere. Er studierte zunächst Medizin und später Zoologie. In beiden Fächern promovierte er. Seine Vorliebe galt dem Beobachten der Verhaltensweisen von Tieren: Eines Tages wollte er das Schlüpfen eines Graugansküken beobachten. Dazu legte er ein Ei in den Brutkasten und beobachtete das Küken beim Schlüpfen. Nachdem sich das Küken aus dem Ei gepellt hatte, war das erste Lebewesen was es erblickte, KONRAD LORENZ. Als dieser das Küken unter den warmen Muttergansbauch steckte, kam es fiepend und schreiend darunter hervor und stolperte hinter LORENZ her. MARTINA, so wurde das Küken genannt, wich von dortan nicht mehr von seiner Seite. LORENZ hatte die kleine Graugans auf sich "geprägt".

KONRAD LORENZ sagte von sich selbst, dass er ein viel besserer Beobachter als Experimentator sei. Obwohl viele seiner Methoden umstritten waren und als unwissenschaftlich kritisiert wurden, legte er den Grundstein für die moderne Verhaltensbiologie. Er entschlüsselte z.B. das Instinkt- und Sozialverhalten der Gänse.


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Konrad Lorenz, liegend bei seinen GänsenKonrad Lorenz und auf ihn geprägte Entenküken
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