Chemie
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Biolumineszenz - symbiotische Bakterien verhelfen dieser Rippenqualle zu geheimnisvollem Leuchten

Biolumineszenz
Biolumineszenz, Chemolumineszenz, Cyanobakterien, Evolution, Glühwürmchen, Laserphysik, Leuchtenzyme, Meeresleuchten, Mutation, Phagozytose, Selektion, Symbiose

Biolumineszenz ist die Ausstrahlung von sichtbarem Licht durch lebende Organismen (biologische Lichterzeugung) ohne Temperaturerhöhung (kaltes Licht). Zur Biolumineszenz zählen vor allem das kalte Licht von Bakterien, Pilzen, Schwämmen, Quallen, Würmern, Krebsen, Fischen, Insekten sowie Flagellaten (Meeresleuchten von Phytoplankton). Der Vorgang beim Leuchtkäfer (Glühwürmchen) ist bislang am besten untersucht.

Die Effizienz der Umwandlung von chemischer Energie in Licht beträgt etwa 80 bis 90 %. Im Vergleich dazu beträgt die Effizienz von Glühlampen gerade mal 3 %. Die genaue biologische Funktion des Leuchtens ist in vielen Fällen noch unbekannt. Sie kann zur Erkennung von Artgenossen, zur Anlockung von Sexualpartnern (Glühwürmchen), zur Orientierung oder sogar zur Verunsicherung von Feinden dienen.


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