
Thema ![]() | Entwicklung der chemischen Industrie (1851 - 1900)
2. Hauptsatz der Wärmelehre, ALFRED NOBEL, Benzoltheorie, Chloralkali-Elektrolyse, EMIL FISCHER, Isomerie, JACOBUS VAN´T HOFF, JOSEPH LOSCHMIDT, LECLANCHE-Element, Mauvein, Periodensystem, Quantentheorie, Radioaktivität, Schmelzflusselektrolyse von Aluminium, Spektralanalyse, SVANTE ARRHENIUS, WALTHER HERMANN NERNST, WILHELM CONRAD RÖNTGEN, Zerfallsgesetz
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird die klassische Chemie vollendet. Den Anorganikern gelingt die Systematisierung der Elemente im Periodensystem. In der organischen Chemie erkennt man die Vierwertigkeit des Kohlenstoffs und die daraus resultierende tetraedrische Konfiguration des Kohlenstoffatoms. Die verschiedenen Formen der Isomerie und ihre Bedeutung werden nachgewiesen und richtig interpretiert, darunter auch das Schlüssel-Schloss-Prinzip enzymatischer Reaktionen. Die Physikochemiker formulieren die Hauptsätze der Thermodynamik und begründen die chemische Kinetik. Die fundamentalen naturwissenschaftlichen Entdeckungen führen auch dazu, dass großtechnische Prozesse immer besser beherrscht werden und riesige Gewinne abwerfen. Die Verfahren zur Herstellung von Stahl und Schwefelsäure werden revolutioniert. Eine besondere Entwicklung nimmt die organische Synthesechemie durch die erfolgreiche technische Realisierung der Synthesen von Farbstoffen wie Indigo oder Arzneistoffen wie Aspirin. Dadurch bedingt erfolgt die Gründung vieler großer Chemieunternehmen wie der BASF und der BAYER AG, die heute noch führende Unternehmen in ihrer Branche sind. | |
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