Chemie
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Nach einem bogenförmigen Zapfschnitt in die Baumrinde fließt der Milchsaft (Latex) heraus, in dem Kautschuk enthalten ist.

Kautschuk
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Kautschuk ist eine Sammelbezeichnung für natürliche oder synthetische Stoffe, die bei Raumtemperatur gummielastische Eigenschaften besitzen. Die Isoprenmoleküle des Naturkautschuks sind in kettenförmigen Knäueln miteinander verbunden. Durch Dehnen werden die kettenförmigen Makromoleküle gestreckt und dadurch parallel ausgerichtet. Durch die Vulkanisation, d. h. den Einbau von Schwefelbrücken zwischen den Ketten, wird die Beweglichkeit der Kette herabgesetzt. Damit erfordert eine Verformung des Materials mehr Kraft, ist begrenzt und nach Aufhören der Krafteinwirkung reversibel.

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Nach einem bogenförmigen Zapfschnitt in die Baumrinde fließt der Milchsaft (Latex) heraus, in dem Kautschuk enthalten ist.CHARLES NELSON GOODYEAR bei der Entdeckung des vulkanisierten Kautschuks. © The Goodyear Tire & Rubber CompanySchwefelbrückenbildung bei der VulkanisationGummihandschuhe finden im Alltag vielseitige Verwendung.Herstellung der Goodyear- Reifen © The Goodyear Tire & Rubber Company
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