Chemie
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Von der Iatrochemie der Ärzte bis zum Beginn der wissenschaftlichen Chemie (1500 - 1700)
GALILEO GALILEI, Iatrochemie, JOHANN RUDOLF GLAUBER, PARACELSUS, Phosphor, ROBERT BOYLE, Wasserstoff

Mit Beginn der Neuzeit gewinnt die Suche nach der Universalmedizin wieder zunehmend an Bedeutung. Der Arzt PARACELSUS wird der Begründer der Iatrochemie (griech. iatros = Arzt), indem er neue chemische Verbindungen zur Behandlung von Krankheiten einsetzt und die Elementelehre erweitert.

Durch die Verbreitung der Papierherstellung und des Buchdrucks werden die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse von vielen Gelehrten zugänglich und trotz der Geißel der Inquisition weiterentwickelt. In Europa erfolgt im 17. Jh. die Bildung von Akademien, die anders als die eher geisteswissenschaftlich ausgerichteten Universitäten der naturwissenschaftlichen Forschung dienen. Als Begründer der Chemie als empirische Wissenschaft gilt der Engländer ROBERT BOYLE, der die Notwendigkeit der experimentellen Methode in der wissenschaftlichen Untersuchung - ganz im Sinne des Physikers GALILEI - betont. BOYLE definiert den Begriff Element neu und begründet die klassische chemische Analyse und legt mit seinen Arbeiten die Grundlagen für die rasante Entwicklung der Chemie im darauf folgenden 18. Jh.

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