
Thema ![]() | Althochdeutsche Dichtung
Althochdeutsche Schriften, Dialekt, erste schriftliche Überlieferung, Herkunft des Wortes "deutsch", Silbenbetonung, Zeugnisse des Althochdeutschen, "Abrogans", "Heliand", "Wessobrunner Gebet"
Die althochdeutschen Schriften waren vor allem für die Menschen des Mittelalters bestimmt, die des Lateinischen nicht mächtig waren. Literatur wurde damals in erster Linie mündlich überliefert und konnte durch Vorlesen auch den Analphabeten mitgeteilt werden. So beruht der niedersächsische, zur Christianisierung der Sachsen eingesetzte "Heliand" sowohl auf alten germanischen Heldenvorstellungen als auch auf der Geschichte des Heilands im Neuen Testament. Die Periode althochdeutscher Dichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Stabreim als dominante Reimform allmählich durch den im Latein üblichen Endreim abgelöst wurde. | |
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