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Grammatik
ARISTOTELES, FERDINAND DE SAUSSURE, Grammatik, Morphologie, Phonologie, PLATON, Semantik, Syntax

Der Begriff Grammatik stammt aus dem griechischen "grammatike téchne" und bedeutete "Lehre von den Buchstaben" bzw. "Lehre vom (richtigen) Lesen und Schreiben". In der Sprachwissenschaft ist Grammatik eine Bezeichnung für:
  • eine Teildisziplin, die sich mit den Regelsystemen von Sprachen beschäftigt;
  • die Beschreibung eines solchen Regelsystems, z. B. die Duden-Grammatik;
  • dieses Regelsystem selbst;
  • eine Grammatiktheorie, ein grammatischer Beschreibungsrahmen, z. B. die traditionelle Grammatik oder die generative Grammatik.

Die Ursprünge der Grammatik liegen in der griechischen Antike, im 5. Jh. v.Chr. Die erste erhaltene Grammatik überhaupt entstammt der alexandrinischen Tradition und geht auf DIONYSIOS THRAX (um 100 v.Chr.) zurück.
Die moderne Linguistik begründete der Genfer Sprachwissenschaftler FERDINAND DE SAUSSURE (1857–1913).


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