Geografie
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Künstlicher Erdsatellit

Anwendung von Satellitendaten für die Wettervorhersage
Fronten, Geostationäre Satelliten, kleinräumigere meteorologische Erscheinungen, Klimaforschung, Polarumlaufende Satelliten, System Erde-Atmosphäre, Tiefdruckgebiete, tropische Wirbelstürme, Vegetationsindex, Wettervorhersage

Im engeren Sinne versteht man unter Satelliten künstliche Himmelskörper, die die Erde umrunden. Wettervorhersagen stützen sich heute in starkem Maße auf Daten von Wettersatelliten. Die Beobachtung der Erdatmosphäre und der Erdoberfläche vom Weltraum aus bietet die Möglichkeit, in globalem Umfang Informationen in hoher zeitlicher, räumlicher und spektraler Auflösung zu gewinnen. Die herkömmlichen Wetter-und Klimabeobachtungen vom Boden aus weisen dagegen große räumliche Lücken über den Ozeanen und unbewohnten Gebieten auf.

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Künstlicher ErdsatellitBahnen polarumlaufender SatellitenBahn geostationärer SatellitenSatelliten liefern Daten der Erde und der Atmosphäre vom sichtbaren Bereich über den Infrarotbereich bis hin zum Mikrowellenbereich.Geostationäre Satelliten können die Merkmale der großräumigen atmosphärischen Zirkulation wiedergeben.Große Wolkenwirbel zeigen Tiefdruckgebiete in den gemäßigten und polaren Breiten an.In den mittleren Breiten sind häufig Hochdruckgebiete und Tiefdruckgebiete zugleich anzutreffen.Über dem Mittelwesten der USA bilden sich an Kaltfronten häufig kreisförmige Gewitterzellen.Zwischen der Insel Madagaskar und dem afrikanischen Kontinent befindet sich über der Straße von Mosambik einer der gefährlichen tropischen Wirbelstürme.Einzeln stehende Vulkaninseln im Ozean können die Ursache für die Bildung von Wolken in Form von Hinderniswirbeln sein.Kombinationen mehrerer Spektralkanäle ermöglichen, den Vegetationsindex einer Region darzustellen.Die gegebenen technischen Möglichkeiten gestatten bereits die Erkundungen von Meereis - hier im März 2002 über der Barentssee - durch die Wolkendecke hindurch.Auch Datensätze für die Oberflächentemperatur der Meere werden im Internet präsentiert.Die Ozonverteilung in der Stratosphäre konnte überhaupt erst durch Satellitenmessungen festgestellt werden.
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