Geografie
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Blick aus der Savanne von Süden auf den Kilimandscharo (5892 m) mit seinen Gletschern und die typische, sich täglich gegen Mittag bei 3000 m bildende Wolkendecke © Hans-Ulrich Pews, Berlin

Der Kilimandscharo - höchstes Bergmassiv Afrikas
Grabenbruch, Kibo, Kilimandscharo, Mawenzi, Rift Vally, Shira, Vegetationsstufen

Der Kilimandscharo ist Wahrzeichen und höchster Punkt Afrikas. Er besteht aus einem Bergmassiv von drei miteinander verbundenen Vulkanen. Der höchste von ihnen, der Kibo, ist 5 892 m hoch und trägt eine Eiskappe. Sein Gipfel heißt Uhuru (Freiheit).
Der Kilimandscharo ist eine Nachfolgeerscheinung der tertiären Bruchtektonik, wodurch der Ostafrikanische Grabenbruch entstanden ist.
Ein Europäer bekam den Kilimandscharo erstmals 1848 zu Gesicht. Die Schneebedeckung des Berges, so nahe unter dem Äquator, wurde zunächst stark angezweifelt. Die Erstbesteiger waren 1889 HANS MEYER und LUDWIG PURTSCHELLER.
Am Kilimandscharo haben sich mit zunehmender Höhe bestimmte Vegetationsstufen herausgebildet, die den Vegetationszonen auf der Nordhalbkugel entsprechen. Seit 1973 genießt der Kilimandscharo den Schutzstatus eines Nationalparks. Ganzjährig zieht der Kilimandscharo Touristen an.

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Das ovalförmige Kilimandscharo-Bergmassiv wird aus 3 Vulkanen gebildet, im Westen der Shira, im Osten der zerklüftete Mawenzi und im Zentrum der majestätische Hauptgipfel Kibo, der meist mit dem Kilimandscharo gleichgesetzt wird. (Entwurf:Abstieg vom Gillmans Point zur Kibo-Hütte (im Mittelfeld; 4750 m ü.d.M.) mit Blick auf das Sattelplateau und den Mawenzi. Am Beginn der Aschehügel rechts der "Viermännerstein", wo sich seinerzeit das Basislager HANS MEYERS beBlick von Osten (Stella Point) über den Kraterrand zum Uhuru Peak (Freiheitsgipfel), mit 5892 m der höchste Punkt Afrikas. Rechts die riesige Kluft (Krater-Aufbruch), wo Gletscher und Schmelzwasser austreten können. © Hans-Ulrich Pews, BerlBlick vom Sattelplateau (ca. 4675 m) zum Kibo. Aufstiegsroute zum Gillmans Point mit Kibo-Hütte ist erkennbar. Links Reste des Ratzel-Gletschers und der Rebmann-Gletscher. © Hans-Ulrich Pews, BerlinDie Höhenstufen am Kilimandscharo sind als Klima- und Vegatationsstufen ausgeprägt. (Entwurf: H.-U. Pews)Die Riesenlobelien (Lobelia) sind typische Pflanzen der Moorlandschaften am Kilimandscharo in Höhen von 3000 bis 4000 m. © Hans-Ulrich Pews, BerlinAuf der Umkreisungs-Route des Kilimandscharo unter dem Südabfall des Kibo-Gipfels mit Heim- und Kersten-Gletscher (v.l.n.r.). Im Mittelfeld Seitenmoränen und durchbrochene Endmoräne des Heim-Gletschers, davor baumhohe Senecien (RiesenkreuzkBlick von Nordwesten auf den Kibo-Krater mit dem jüngeren Auswurfkegel (Reusch-Krater; Ash Pit) und dem hohen südlichen Kraterrand mit dem Uhuru (Luftaufnahme). © Hans-Ulrich Pews, BerlinDie Teilnehmer der Expedition Dr. Pews mit ihren beiden Führern auf dem Gipfel des Kibo. © Hans-Ulrich Pews, Berlin
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