
Thema ![]() | Wirtschafts- und sozialräumliche Struktur der Argentinischen Republik
Großgrundbesitz, hohe Staatsverschuldung, Landflucht, Mittelschicht, Schwellenland Argentinien, umfassende Krise, Weizenproduktion
Argentinien als zweitgrößtes Land Südamerikas zählt aufgrund seines wirtschaftlichen Entwicklungsstandes zu den wenigen Schwellenländern des Kontinents. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Argentinien durch seinen Rindfleisch- und Weizenexport zu den reichsten Ländern der Erde. Später verringerte sich bei beiden Produkten, wie überhaupt bei den Rohstoffen, infolge der weltwirtschaftlichen Entwicklung die Bedeutung für den Export. Im Land konnte der Ausfall der Devisenbringer zunächst durch den Anstieg der Industrieproduktion zum Teil kompensiert werden. Andererseits wuchs die Auslandsverschuldung. Infolge der enorm gewachsenen Schulden kamen aber jetzt immer weniger der dringend benötigten Investoren aus dem Ausland nach Argentinien. Das sowie die Entwertung der Landeswährung hat zu einer seit Jahren andauernden krisenhaften Situation im Lande geführt. Bedeutende Wachstumsraten hat in den letzten Jahren allein der tertiäre Sektor erfahren. Auch im Bildungswesen, als Beispiel für die fortgeschrittene soziale Entwicklung, kann das Land beachtliche Erfolge verzeichnen. | |
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