Geschichte
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Thema 
Burg Hohenzollern

Ablasshandel
95 Thesen, Ablassbrief, Ablasshandel, ALBRECHT II., Bußsakrament, Dreiecksgeschäft, Erzbischof von Magdeburg, Gegner LUTHERS, Geldzahlung, Gutachten über die 95 Thesen, JOHANNES TETZEL, Kirchenrecht, MARTIN LUTHER, Petersdom, Stammburg, Sündenstrafe, Verkaufsslogan, Ämterkumulation

Der Hohenzoller ALBRECHT II. VON BRANDENBURG wurde schon mit 23 Jahren Erzbischof von Magdeburg, Verwalter des Bistums Halberstadt und Erzbischof von Mainz. Den für diese Ämterkumulation (Ämterhäufung) an Rom zu zahlenden Geldbetrag lieh er sich von den FUGGERN. Um seine Schulden begleichen zu können, gestattete ihm der Papst, in seinen Bistümern den Ablasshandel einzuführen. Dies geschah durch den Dominikanermönch JOHANNES TETZEL. Die Art des Ablasshandels führte zum Konflikt mit MARTIN LUTHER, der gegen diese Art der Tilgung von Sündenstrafen im Jahr 1517 seine berühmten 95 Thesen verfasste. Hierin prangerte LUTHER nicht nur den Ablasshandel, sondern viele weitere Missstände in der katholischen Kirche an. ALBRECHT II. war ein entschiedener Gegner LUTHERS und der Reformation, als Renaissancefürst aber auch Humanist und Förderer der Kunst.

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