
Thema ![]() | Ästhetik des Untergangs: Nationalsozialismus und Kunst
Aktion 14f13, Architektur, Avantgarde, deutsche Kunst, Entartete Kunst, Euthanasie, Führungsriege des Nationalsozialismus, Große Deutsche Kunstausstellung, Kampfbund für deutsche Kultur, Kunstraub, Künstlerfürst, Massenmord, Vernichtung durch Arbeit
Er sei ein Künstler, kein Politiker, soll ADOLF HITLER im Zuge des Zweiten Weltkrieges wiederholt geäußert haben, und er wollte sich nach dem Krieg zurückziehen, um nur seiner Kunst zu leben. Tatsächlich gehörten der Führungsriege des Nationalsozialismus auffallend viele Personen an, die sich zu Künstler berufen fühlten. Aber HITLERs Kunstauffassung wurde bestimmend, als man schon vor dem Machtantritt der Nationalsozialisten die deutsche und internationale Avantgarde als "Entartung von Seele und Verstand" diffamierte. Und HITLER bestimmte die gesamte deutsche Kunst nach 1933. Er wollte ein "Künstlerfürst" sein. Am besten verstand er es jedoch, wie er es aus "Rienzi" kannte, die agierenden Helden und sich selbst in den Untergang zu treiben. | |
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