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Boxeraufstand

Europäische Kolonialpolitik in China - Boxeraufstand
Boxeraufstand, Boxerbewegung, Boxerentschädigung, Boxerprotokoll, diplomatic body, Faustkampf, Gebietsabtretungen, Opiumkrieg, politische Unabhängigkeit, Sühnemaßnahmen, ungleiche Verträge, Unruhen, Verträge, wachsende Verschuldung, yi hetuan, Öffnung des Marktes

Nach der Niederlage im Opiumkrieg 1842 gegen Großbritannien musste China in den "ungleichen Verträgen" die Öffnung des Landes für Freihandelsimperialismus anerkennen. Noch behielt China aber seine Unabhängigkeit. Nach der Niederlage im Koreakrieg gegen Japan 1895 schwand das internationale Ansehen Chinas rapide. Die chinesische Regierung konnte den wachsenden Begehrlichkeiten der Großmächte nichts mehr entgegensetzen. Die Erbitterung der chinesischen Bevölkerung über das immer unverfrorenere Auftreten der Ausländer, vor allem der Missionare, wuchs zusehends und mündete schließlich 1900 in den Boxeraufstand. Eine internationale Expeditionsarmee schlug den Aufstand nieder, befreite die in Peking eingeschlossenen Ausländer und nahm fürchterliche Rache für die Getöteten.

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